Die Gründung Münchens

 

 

Hallo!!!!! und wuff,wuff!

Streit ist nicht angenehm. Du glaubst es nicht, aber es war ein Streit, der die kleine Mönchssiedlung zu einer kleinen Stadt wachsen ließ. Willst du wissen, warum?

Du siehst auf dem Bild kleine Orte und eine Brücke, die lichterloh brennt. Diese Brücke führte über die wilde Isar beim Dorfe Föhring. Im Gebirge gibt es Salz, das man in der ganzen Welt brauchte. Das „weiße Gold“ machte nämlich Lebensmittel haltbar. Alle Fuhrwerke mussten auf der alten Salzstraße über den Fluss und Brückenzoll zahlen. Den erhielt der Bischof von Freising, dem das Gebiet gehörte. Der bayerische Herzog Heinrich der Löwe wollte auch diese Einnahmen haben. Es ist zwar nur eine Sage, dass er mit einem Raubtier herumspazierte, aber er war ein mutiger, mächtiger Mann. Er baute deshalb eine neue Brücke mit Zollhaus bei Munichen. Einige Wochen später zog eine Reiterschar in Richtung Föhring: Geschrei, Waffengeklirr, Feuer! Die Brücke stürzte brennend ein und alle Salzwagen mussten nun bei Munichen über die Brücke.

Natürlich beschwerte sich der Bischof beim Kaiser Barbarossa. Aber dieser brauchte den Herzog für einen schweren Krieg und bestätigte in einem Brief den Markt zu Munichen. Der Brief vom 14. Juni 1158 gilt als Gründungsurkunde Münchens.

Wir haben hier die Geschichte einmal im Sandkasten nachgespielt, wie du auf den Fotos sehen kannst.