
Hallo!!!!! und wuff,wuff! 
Wollen wir mal alles von oben betrachten?
Dann los in Richtung Peterskirche!
Vorher kommst du in der Burgstraße am „Weinstadl“ vorbei, eines der ältesten Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert. Dann gelangst du zum alten Rathausturm am Marienplatz. Früher hieß es das Talbrucktor. Es ist das einzig erhaltene Tor der ersten Stadtbefestigung. Der Tanzsaal und der Turm wurden erneuert. Nun geht es das Petersbergl hinauf zum Alten Peter. Schau einmal die Turmspitze an! Sie ist ein bisschen schief. Diese Geschichte erzählt man sich:
Der Teufel, das wisst ihr, hegt einen tiefen Zorn gegen die Kirche. Als 1607 der Blitz einschlug und den Turm der Peterskirche zerstörte, freute sich der Teufel. Die Münchner aber bauten einen neuen Turm mit einer Galerie, von wo aus oft fromme Lieder klangen. Eines Nachts saß der Turmwächter Heinz in seinem Stübchen. Um Mitternacht erhob sich ein Zischen, Brausen und Heulen. Er raste auf die Galerie und was sah er? Der Teufel und andere höllischen Ungeheuer hingen an der Turmspitze und versuchten sie abzureißen. Der mutige Türmer aber riss das Kruzifix von der Wand der Stube und schlug damit auf die Teufel ein. Sie kämpften bis es endlich ein Uhr schlug und der Spuk vorbei war. Als der Türmer von seinem Erlebnis erzählte, glaubte ihm niemand bis auf den Bürgermeister. Er sah, dass sich die Turmspitze ein wenig geneigt hatte und lobte die Heldentat.
Nun geht es die Stufen hinauf. Zähl die Stufen! Keuch, keuch, ..299, 300, 301, 302, 303! Hier oben hielt der Türmer Ausschau und blies in sein Horn, wenn Feinde oder ein Feuer zu sehen waren. Auf sein Signal mussten alle Tore geschlossen werden und die Handwerker ihre Feuer löschen.
Du siehst auch genau die eirunde Form des alten Städtchens und natürlich bei schöner Sicht bis hin zu den Alpen.
Wenn du einen Blick in die Kirche wirfst, siehst du einige Kunstschätze. Schaurig anzuschauen ist auf der linken Seite das Grab mit den heiligen Gebeinen der hl. Munditia.