"Schullandheim in der Wildschönau "

 

Am Mittwoch um ca. halb 10 Uhr, nach einem guten Frühstück, kam unser Bus, der uns ins Silberbergwerk nach Schwaz fuhr.

Hier angekommen, teilten wir uns auf in die Klasse 3a und 4b. Zuerst wurde die Klasse 3a aufgerufen und eine Viertelstunde später kamen wir an die Reihe. Wir bekamen eine Schutzkleidung, die aus einem Helm und einer Regenjacke bestand.

silberbergwerk

Unser Bergwerksführer brachte uns zum Zug, mit dem wir ins Bergwerk einfuhren. Etwa 7 Minuten lang fuhren wir in den Berg hinein (etwa 850 m), dann hielt der Zug an und wir stiegen aus.  

Es war dunkel, kalt und windig und nun gingen wir durch einen Stollen bis zu einem größeren Platz und unser Führer erklärte uns, wie die Bergleute früher den Stollen angelegt haben. Danach liefen wir weiter eine Treppe hoch und kamen zu einem anderen Platz, wo wir einen Film anschauten. Der Film handelte vom früheren Leben der Bergleute und wie das Silberbergwerk entstanden ist. Wir liefen weiter und sahen später nochmals einen Film an, der von einem Berggeist handelte. Besonders interessant fanden wir das Wasserrad, mit dem man früher Wasser in den Berg hinein beförderte. Der Weg und die Wände waren aus Stein gehauen und die Bergleute hatten früher 25 Jahre gebraucht, um das Bergwerk anzulegen. Schaufiguren waren auf dem Weg aufgestellt, die uns zeigten, wie die Leute früher im Bergwerk gekleidet waren und mit welchen Werkzeugen sie gearbeitet haben. Heute wird kein Silber mehr abgebaut.

Nachdem wir schließlich wieder ins Freie gefahren sind, wurden wir vom Bus in das kleine Städtchen Rattenberg befördert. Hier in einer Fußgängerzone befanden sich viele Kunstgewerbeläden (speziell für Glas) und wir durften ohne unsere Betreuer in kleinen Gruppen shoppen gehen. Viele haben für ihre Eltern, Geschwister oder für sich selber Andenken gekauft.

Eisessen

Als wir wieder zuhause waren hatten wir noch Freizeit (Basteln, Spielen, Schwimmen) bis wir unser köstliches Abendessen (Schnitzel mit Kartoffeln und als Nachspeise Eis) bekamen.

schwimmbad

basteln

Wir haben heute viel Neues gesehen und viel erlebt. Uns hat es gefallen.

Am Abend, als es begann dunkel zu werden, brachen wir zu einer Nachtwanderung auf. Wir hatten unsere Taschenlampen dabei und beim Wendepunkt haben wir uns zusammengesetzt und Gruselgeschichten erzählt. Um 23 Uhr waren dann endlich alle sehr müde im Bett und es war auch sehr schnell leise.

Bericht von Alexandra und Susanne

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last update: 2007-07-21