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Fasanenstraße 67, 82008 Unterhaching
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Schulprofil

Vorbemerkungen

Im Bemühen um einen gemeinsamen Konsens schulische Aktivitäten betreffend, stehen Schulleitung, Kollegium, Elternschaft, Einrichtungen wie Hort, Schulberatung, Sozialarbeit, Mittagsbetreuung, Schulkindergarten u. a. in ständigem Kontakt miteinander. Anregungen, auch Kritikpunkte aller Beteiligten wurden zum Teil in kleinen Teams erörtert und programmatisch in bestehende Planungen integriert. Aus dieser Zusammenarbeit heraus entstand unser Schulprogramm, das sich kontinuierlich weiterentwickelt. Auf Grund dieser positiven Erfahrung im Umgang mit allen Beteiligten sind wir der Meinung, dass unser Schulprogramm in seiner auf Weiterentwicklung angelegten Struktur den unten angeführten Qualitätsstandards entspricht.

Qualitätsstandards

Zu den heute erforderlichen Qualitätsstandards einer guten Schule gehören:

- Vermittlung eines grundlegenden und systematischen Weltverständnisses
- Aneignung von Verfahren zum selbständigen und eigenverantwortlichen Lernen
- Lern- und Leistungsbereitschaft auszubilden
- Soziales Verhalten anbahnen
- Vermittlung von Medienkompetenz

Handlungsfelder

Diese Standards werden an unserer Schule in folgenden Bereichen umgesetzt:

Unterricht

Lernstrategien vermitteln
- Analyse: klare Zielangabe
- Planung: welche Strategie wird angewandt
- Ausführung: Ausführung der Planung (Effektivität)
- Evaluation: nur sinnvoll, wenn auf konkrete Situation bezogen und Kriterien bekannt sind oder im Idealfall selbst entwickelt wurden.

Freiarbeit
- eigenverantwortliches Lernen üben
- sinnvolle Auswahl von Medien
- Kenntnis über Umgang mit Medien
- Stationentraining usw.

Wochenplanarbeit
- sinnvolle, eigenverantwortliche Einteilung des Lernstoffes (evt. Tagesfahrplan)

Teamarbeit = Gruppen-, Partnerarbeit
- Steigerung der sozialen Kompetenz

Fördermaßnahmen
- Förderung leistungsschwacher Schüler
- Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Legasthenie durch eine Förderlehrerin mit Spezialausbildung
- Förderung von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen

Englischunterricht
- frühzeitiger Erwerb einer Fremdsprache ab der 3. Jahrgangsstufe
- in Angebotsgruppen bereits ab der 1. Klasse

Arbeitsgemeinschaften
- Theatergruppen
- Schulgarten
- Chor
- Fußball-AG
- Schülerfirma

Computer
Derzeit verfügen wir über zwei Computerräume und zusätzlich über mehrere Computer in den meisten Klassenzimmern.
- Unser EDV-Raum Nord verfügt über 16 Pentium IV Schülerarbeitsplätze -
vernetzt mit Windows XP MS Office XP
- Unser EDV-Raum Ost verfügt über 16 Pentium IV Schülerarbeitsplätze -
vernetzt mit Windows XP, MS Office XP,
- alle Rechner verfügen über ein DVD-Laufwerk und einen Brenner.
- Lernspiele
- Lernprogramme in Englisch, Textverarbeitung, Präsentation, Kalkulation, Bildbearbeitung,
- Email-Kontakt mit anderen Schulen
- seit dem Jahr 2008/09 eine Laptop-Projektklasse
- seit 2009/2010 Start in den zweijährigen Zyklus der Netbookklassen in den Jahrgangsstufen 5 und 6
- Nutzung der Lernplattform Moodle auf dem Server des Medienzentrums im Landkreis München

In den beiden Computerräumen steht jeweils ein Beamer zur Verfügung.
An allen 16 Computern ist der Zugang zum Internet über DSL t@school möglich.
Seit dem Schuljahr 2006/07 ist die pädagogische Arbeitsfläche der Fa. MTS-Reinhard installiert. Die PCs sind abgesichert mit dem Filterprogramm "Time for Kids" und dem Antivirenprogramm "F-Prot".

Zusätzlicher Einsatz von 6 Laptops mit tragbaren Beamern im Schulhaus zur Versorgung weiterer Klassen für den multimedialen Einsatz im Unterricht.

Projekte
- kurze Projekte im Rahmen von Projektwochen in den Jahrgangsstufen
- Langzeitjahresprojekte : z. B. Streitschlichter
- Kunstprojekte
- gemeinsame künstlerische Ausgestaltung der Schule
- Museen-, Opern- und Theaterbesuche in Grund- und Hauptschule
- Theateraufführungen an unserer Schule - musischer Abend
- digitale Projekte zur Internetnutzung und -Sicherheit
- regelmäßige Beteiligung am Tag des digitalen Lernens

Naturerfahrungen
- unter fachkundiger Anleitung von Umweltpädagogen Projekte: Wald, Hecke

Schullandheim
- regelmäßige Besuche im Schullandheim, besonders beliebt ist Niederau in der Wildschönau in Österreich, da dort unser Schulleiter besondere Ortskenntnisse hat.
- Erlebnispädagogik
- Besinnungstage

Highlights im Schulleben
- Sommerfest/Schulfest
- Weihnachtsbazar oder Frühlingsfest
- Adventsfeiern
- Theateraufführungen z. B. der traditionelle musische Abend
- Sportfeste / Bundesjugendspiele
- Ausflüge
- Projektwoche

Erziehung

Streitschlichtung
- im Schuljahr 2002/03 wurden Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler als Mediatoren ausgebildet.
- seit dem Schuljahr 2002/03 werden sie eingesetzt.
- Schüler werden morgens und mittags als Schülerlotsen eingesetzt.

Patenschaften
- Schüler der 3./4. Klasse übernehmen immer wieder Patenschaften von Schülern der 1. Klassen
- Die "Großen" führen die "Kleinen" in die Gepflogenheiten der Schule ein.
- Auch unsere Hauptschulklassen beteiligen sich immer wieder an diesen "Partneraktionen"

Verstöße
- möglichst einheitlicher Konsens an der Schule, was die Ahndung, bzw. Bestrafung bei Verstößen anbelangt.

Sozialverhalten
- Rücksicht, Höflichkeit und fürsorglicher Umgang miteinander sind wichtige Grundsätze an unserer Schule!
- "Wir-Gefühl" entwickelt sich durch Gemeinschaftsaktionen (Schulgarten, Musik, Tänze, Schullandheim, Ausflüge usw.)

Pädagogische / Methodische Führung

Führungsstil
- Lehrer verschafft Überblick und beteiligt Schüler bei der Planung, nimmt sich immer mehr zurück
- Einzelne Gruppen übernehmen Verantwortung für einzelne Arbeitsschritte
- Lehrer regt Eigeninitiative und -aktivität an und setzt Impulse
- Lehrer schafft Möglichkeit zu Selbstkontrolle
- Bereitschaft für persönliche Gespräche

Auswahl und Aufbereitung der Lerninhalte
- kindgemäß
- Vorwissen und Erfahrungen der Kinder müssen eingebracht werden können
- entdeckendes Lernen ermöglichen
- Lerntypen berücksichtigen
- rhythmisierende und psychohygienische Maßnahmen beachten

Pädagogische Liebe
- Positive Einstellung zu den Schülern muss spürbar sein
- Die Schulfreude hängt wesentlich von dieser positiven Einstellung ab.

Ordungs- und Regelbewusstsein
- Ordungs-, Verhaltens- und Gesprächsregeln mit Schülern aufstellen
- Verteilung von Klassenämtern
- sorgfältiger Umgang mit Lernmaterialien
- Gestaltung der Vorviertelstunde, Tagesbeginn, -abschluss

Kollegium

Teamarbeit
- Klassenstufenteams erarbeiten Lehrpläne und Wochenpläne
- planen gemeinsame Schullandheimaufenthalte
- erarbeiten klassenübergreifende Leistungsprofile
- Das Kollegium überprüft, inwiefern der augenblickliche Zustand mit den vorgenommenen Zielen übereinstimmt.
- Erarbeiten von Leistungskriterien für die 1. und 2. Klassen, die 3. und 4. Klassen

SchiLf (Schulinterne Lehrerfortbildung)
- Schulprogrammentwicklung
- Homepage an unserer Schule
- Umgang mit und Organisation von neuen Lehrmethoden
- Computereinsatz im Unterricht
- Möglichkeiten zur Bestimmung von Lerntypen
- Umsetzung des neuen Lehrplans in der GS und der HS

Hospitation
- gegenseitige Hospitation und Beratung ist möglich und erwünscht
- in Disziplinsituationen wird sie immer wieder genutzt

Masterteacher - Intel
- zwei Kolleginnen haben die Ausbildung zum Masterteacher absolviert
- im Schuljahr 2002/03 haben 17 Lehrkräfte die Ausbildung Intel für Lehrer erfolgreich durchlaufen
- in zahlreichen schulinternen Fortbildungen wurde die IT-Kompetenz aller Lehrkräfte wesentlich verbessert

Mitarbeitergespräche
- finden nach Bedarf statt

Außerschulische Kooperation

Elternarbeit
- enge Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
- Einbeziehung der Eltern in den Unterricht (Unterrichtsgänge, bei Projekten usw.)
- Förderverein unterstützt besondere Vorhaben von Klassen
- Informationsabende zum Übertritt gemeinsam mit der Jahnschule im Kubitz
- Informationsabende zum Übertritt für alle Schule im Hachinger Tal zur Information über den M-Zug und andere weiterführende Schulen nach der 6. Jahrgangsstufe

andere Schulen
- Seminarbesuche (Hospitationen)
- Gespräch mit der Betreuungslehrerin des Gymnasiums
Was kann die Grundschule leisten, was erwartet das Gymnasium?
- Schnuppertag am Gymnasium
- Schulleitertreffen mit Schulleitern anderer Schulen (Erfahrungsaustausch)

Kindergärten/Vorschulen
- Schnuppertag an unserer Schule
- Gespräche mit Erzieherinnen in besonders problematischen Fällen
- Gemeinsame Teilnahme am Pädagogentreff
- Zusammenarbeit Schule/Kindergarten durch Kooperationsbeauftragte unserer Schule im Elementar-/Primarbereich

Gemeinde
- Teilnahme bei "Ramadama" im Frühjahr jeden Jahres organisiert durch die Umweltlehrkraft
- Unterstützung bei Festen durch den Bauhof der Gemeinde

Sonstiges
- Informationsabende z. B. über Sucht- und Gewaltprävention mit entsprechenden Fachleuten
- Betriebspraktikum in der 8. Jahrgangsstufe (2 Wochen) in Betrieben in Unterhaching und Umgebung
- Betriebspraktikum der M9 am Ende der 9. Klasse zur Berufsorientierung auf Berufe, die mittlere Reife voraussetzen
- Treffen mit Vertretern der Kirchen zur Gestaltung gemeinsamer Gottesdienste (Anfangs-, Schlussgottesdienst)
- stilvolle Abschlussfeiern der Entlassschüler der 9./10. Klassen

 

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